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Schweizer Luftwaffe

Aktuelle Flugaktivitäten - Fluglärmpublikationen

Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuelle Flugaktivitäten und -bewegungen, die über den normalen Flugbetrieb hinausgehen, inbesondere:

  • Nachtflüge
  • Flüge während Wiederholungskursen (WK)
  • Offizielle Publikationen von Flugaktivitäten (Fluglärmpublikationen)

Für plötzlich auftretenden Fluglärm bitten wir die Bevölkerung um Entschuldigung und danken für das Verständnis. Bitte beachten Sie auch das hier folgende PDF-File und unsere spezielle Rubrik
Fluglärm und was wir dagegen tun mit einer Fluglärmbroschüre, die Ihnen als Downlaod zur Verfügung steht.

Nebst den folgenden, aktuellen Fluglärmpublikationen finden Sie ganz unten auf dieser Seite auch Hinweise zu den folgenden Themen:

 


Luftpolizeidienst 24

Die Einsatzbereitschaft im Luftpolizeidienst wird bis Ende 2020 kontinuierlich aufgebaut. Ab dann werden rund um die Uhr während 365 Tagen zwei Flugzeuge einsatzbereit sein. Der erste Schritt hin zu diesem Ausbau wird im Januar 2016 getätigt. Ab dann können an fünf Tagen pro Woche zwischen 8.00 und 18.00 zwei bewaffnete F/A-18 innert höchstens 15 Minuten starten.

 


Normale Flugbetriebszeiten für Trainings- und Ausbildungsflüge

Die Luftwaffe ist bemüht, den Fluglärm auf ein absolutes Minimum zu beschränken. So finden in den meisten Fällen Luftverteidigungsübungen zu den folgenden Zeiten statt:

Kampfjets:

  • 08.00-12.00 Uhr / 13.30-17.00 Uhr Montag bis Freitag
  • 18.00-22.00 Uhr Nachtflug am Montag von Oktober bis März
    (Dienstagabend ist Schlechtwetter-Reserve)

Während den Wiederholungskursen (WK) sind andere Flugbetriebszeiten gemäss speziellen Ankündigungen möglich. Diese finden Sie hier auf dieser Webseite oder ausnahmsweise auch bei den Flugplatzkommandos (Links siehe unten).

Die Personensuche SAR (Suchen und Retten), die Überwachung der grünen Landesgrenze mit dem Grenzwachtkorps sowie die Unterstützung der Polizeiorgane gehören zu den Aufgaben welche die Luftwaffe nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht durchzuführen hat. 

Nachtflüge sind bei Bedarf während dem ganzen Jahr möglich.

 


Pilatus PC-9

Vols d’entraînement pour la défense contre avions dans la région du Torny

Le mardi 4 octobre 2016 ainsi que le jeudi 6 octobre 2016, l’école de recrue 93 de défense contre avions (ER 93-2/16 DCA) de Payerne s’entraîne dans la région Torny-le-Grand. Dans le cadre de cet exercice, différents vols des Forces aériennes sont prévus et pourraient engendrer des nuisances sonores soudaines.

 

L’école de recrue entraîne son engagement avec le système d'engins guidés légers de défense contre avions «Stinger». En se représentant un ennemi imaginaire, les Forces aériennes vont réaliser mardi 4 et jeudi 6 octobre 2016 différents vols de pointage avec des avions à hélice de type Pilatus PC-9. La troupe a reçu l’ordre de combattre de manière fictive ces avions avec leurs engins guidés. Ils vont essentiellement entraîner la détection et l’identification de la cible ainsi que la procédure de ciblage. Aucun tir réel n’aura lieu. Il faut toutefois compter sur de soudaines nuisances sonores lors des vols de pointage. Ces vols sont prévus mardi et jeudi dans l’après-midi.

Les Forces aériennes remercient la population pour sa compréhension.


EC-635

Cours de répétition (CR) du transport aérien TA 1

Les formations de transport aérien (TA) de la base aérienne de Payerne accompliront leur cours de répétition annuel (CR) du 3 au 21 octobre 2016. Entre autre, elles opéreront depuis la base aérienne de Meiringen, garantissant les transports aériens dans le cadre de la démonstration de tir d’aviation AXALP.

La base aérienne de Payerne accueillera ses formations de transport aérien (TA) pour leur cours de répétition annuel du lundi 3 au vendredi 21 octobre 2016. Le cours de cadres se déroulera du 26 au 30 septembre.

L'escadre de transport aérien 1 engagera les hélicoptères Super Puma, Cougar et EC635 des escadrilles TA 1 et 5. Le groupe transport aérien 1 garantira le support opérationnel et la logistique nécessaire. Une compagnie de sûreté sécurisera le dispositif.

Environ 600 militaires seront sous les drapeaux, ce qui produira une augmentation sensible de la circulation autour de l'aérodrome et le long de la Petite-Glâne.

Service de vol avec hélicoptères

La 1e semaine, les formations TA devront parfaire leur niveau d'instruction. En conséquence, le service de vol sera réduit.

Dès la 2e semaine, les équipages et les hélicoptères du TA 1 accompliront différents transports dans toute la Suisse, selon les horaires habituels, soit de 07h30 à 22h00, quelques mouvements isolés n’étant pas exclus dans des horaires étendus. En outre, une partie des moyens aériens sera dans la région de Brienz, engagée au profit de la base de Meiringen.

La 3e semaine, ces opérations seront poursuivies jusqu’au jeudi 20 octobre. Vendredi, le service de vol sera très réduit.

Service de vol avec avions de combat au départ de Payerne

Le service de vol des avions de combat au départ de Payerne se déroulera quant à lui selon l'horaire régulier, y compris pour le service de police aérienne, c'est-à-dire du lundi au vendredi de 08h00 à 18h00.

Les Forces aériennes, le commandement de la base aérienne de Payerne et la troupe remercient d'avance la population pour sa compréhension face à ces nuisances supplémentaires durant cette période.


PC-21 am boden

Reduzierter PC-21-Flugbetrieb im Sommer

12.07.2016 - Die Schweizer Luftwaffe reduziert den Flugbetrieb mit dem Trainingsflugzeug Pilatus PC-21 während der touristischen Sommer-Hochsaison. Die sechswöchige Flugpause in den Trainingsräumen Jura/Chasseral, Hohgant und Speer dauert vom 18. Juli 2016 bis 28. August 2016.

Seit 2013 verzichtet die Luftwaffe jeden Sommer während sechs Wochen darauf, die tiefen PC-21-Trainingsräume Jura/Chasseral, Hohgant und Speer zu nutzen. Damit werden diese Regionen während der touristischen Sommer-Hochsaison von Emissionen entlastet. Möglich wird dies durch eine Kombination verschiedener Massnahmen:

  • Vom 18. bis 21. Juli trainieren die PC-21 in den übrigen Trainingsräumen der Schweiz (exkl. Jura/Chasseral, Hohgant und Speer
  • Vom 22. bis 29.Juli findet ein Besuch bei der Pilotenschule der Polnischen Luftwaffe in Deᶀlin (PL) statt. Die Schweizer Pilotenschüler trainieren dabei mit ihren PC-21 das Organisieren von Auslandflügen und das Navigieren im Ausland. Während dieser Zeit finden keine Flüge mit PC-21 im Schweizer Luftraum statt.
  • Vom 2. bis 5. August trainieren die PC-21 in den übrigen Trainingsräumen der Schweiz (exkl. Jura/Chasseral, Hohgant und Speer)
  • Vom 8. bis 28. August stehen schliesslich die Sommerferien der Pilotenschule auf dem Programm.

Der ordentliche Flugbetrieb mit den PC-21 in den Schweizer Lufträumen wird am 29. August wieder aufgenommen.

Die Schweizer Luftwaffe verfügt über acht Flugzeuge vom Typ PC-21 der Pilatuswerke in Stans. Sie werden für die Weiterausbildung der Jet-Pilotenschüler eingesetzt. Von diesem modernen Propellerflugzeug wechseln die angehenden Kampfpiloten direkt auf die Boeing F/A-18C/D Hornet. Mit der Einführung dieses weltweit einzigartigen Ausbildungsablaufs im Jahr 2008 konnte die Schweizer Luftwaffe den Treibstoffverbrauch und den CO2-Ausstoss gegenüber den zuvor eingesetzten Northrop F-5 Tiger auf einen Zehntel reduzieren und die Betriebskosten halbieren.


Hornet F/A-18
Luft-Boden-Schiesstraining der Luftwaffe über dem Neuenburgersee


In den nächsten Wochen trainiert die Schweizer Luftwaffe das Luft-Boden-Schiessen über dem Neuenburgersee auf der Höhe von Forel. Im Rahmen dieses Trainings sind verschiedene Übungsflüge geplant, was zu plötzlich auftretendem Fluglärm führen kann.

Der Fliegerschiessplatz Forel ist von Oktober bis Ende Mai offen und kann in diesem Zeitraum - je nach Wetterbedingungen auf anderen Schiessplätzen - genutzt werden. Die Luft-Boden-Schiessübungen mit Kampfjets F-5 Tiger und F/A-18 Hornet finden in Forel aber vor allem im Zeitraum von Mitte März bis Ende April statt. In Forel trainieren die Piloten das Luft-Boden-Schiessen unter realen Bedingungen. Für die Übungen werden fixe und bewegliche Ziele auf dem See positioniert.

Der Schiessplatz Forel existiert seit den 1930er-Jahren. Er gehört zu den drei letzten Fliegerschiessplätzen in der Schweiz, welche die Luftwaffe zum Trainieren des Luft-Boden-Schiessens nutzt. Während Forel in den 1960er-Jahren an mehr als 150 Tagen im Jahr benutzt wurde, zählte man in den letzten Jahren nur noch zwischen sieben und 18 Übungstage.

Aufgrund der Schiessübungen mit Kampfflugzeugen kann plötzlicher Fluglärm auftreten.

Die Luftwaffe bittet die Bevölkerung um Verständnis.


Super Puma FLIR
Militärflugplatz Dübendorf


Die Personensuche SAR (Suchen und Retten), die Überwachung der grünen Landesgrenze mit dem Grenzwachtkorps sowie die Unterstützung der Polizeiorgane gehören zu den Aufgaben welche die Luftwaffe nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht durchzuführen hat. Zur Sicherstellung dieser Einsatzbereitschaft werden die entsprechenden Trainings- und Ausbildungsflüge, wie bereits in den Jahren zuvor, auch ab dem Flugplatz Dübendorf durchgeführt. Der ordentliche Nachtflugbetrieb findet während den Monaten Oktober 2015 bis und mit März 2016, jeweils am Montag und Dienstag, im Zeitraum von 17:00 bis 22:00 Uhr statt.

Echteinsätze können aus oben beschriebenen Gründen, jederzeit während 365 Tagen / 24 Stunden, angeordnet werden.

Wir bitten die Bevölkerung um Kenntnisnahme und danken für das Verständnis.


Kunstrflugteams
Auftritte der Kunstflugteams

Alle kurz bevorstehenden Auftritte von unseren Kunstflugteams Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. Patrouille Suisse, PC-7 TEAM, Super Puma Display Team und F/A-18 Hornet Solo Display an Airshows, Sportveranstaltungen und weiteren Events finden Sie hier:


Planung der Jetflugbewegungen auf den Flugplätzen der Luftwaffe für 2016

Auf den folgenden Webseiten finden Sie die Flugbetriebszeiten und die Belegungspläne der Flugplatzkommandos. Dort sehen Sie auch, um welche Flugzeug- oder Helikoptertypen es sich bei den Flügen handelt.


F/A-18 Hornet
Umsetzung des Projekts Luftpolizeidienst 24

Die Einsatzbereitschaft im Luftpolizeidienst wird bis Ende 2020 kontinuierlich aufgebaut. Ab dann werden rund um die Uhr während 365 Tagen zwei Flugzeuge einsatzbereit sein. Der erste Schritt hin zu diesem Ausbau wird im Januar 2016 getätigt. Ab dann können an fünf Tagen pro Woche zwischen 8.00 und 18.00 zwei bewaffnete F/A-18 innert höchstens 15 Minuten starten.

Das Projekt Luftpolizeidienst 24 (LP24) geht auf eine Motion von alt Ständerat Hans Hess (FDP/OW) aus dem Jahr 2009 zurück. Darin fordert er eine erhöhte Bereitschaft im Luftpolizeidienst auch ausserhalb der normalen Arbeitszeiten. Mit LP24 wird nun in vier Schritten eine permanente Einsatzbereitschaft von zwei bewaffneten Kampfjets innert höchsten 15 Minuten erreicht. Der erste Schritt wird im Jahr 2016 getätigt: Während 50 Wochen stehen die Flugzeuge an Wochentagen von 8 bis 18 Uhr bereit. 2017 wird diese Präsenz dann auf 365 Tage ausgebaut. Ab 2019 werden die Jets von 6 bis 22 Uhr bereitstehen und Ende 2020 erfolgt dann der Ausbau auf 24 Stunden während 365 Tagen.

Die beiden Flugzeuge werden für «Hot Missions» und «Live Missions» eingesetzt. Bei ersteren handelt es sich um Einsätze wegen Luftfahrzeugen, die die Lufthoheit der Schweiz oder die Luftverkehrsregeln in schwerwiegender Weise verletzen. Die «Live Missions» hingegen sind stichprobenweise Kontrollen von Staatsluftfahrzeugen, welche für das Überfliegen der Schweiz eine diplomatische Freigabe (Diplomatic Clearance) benötigen.

Hauptstandort für das Projekt LP24 ist der Militärflugplatz Payerne. Während der dortigen Pistensperre wird entweder ab Emmen oder ab Meiringen geflogen. Für den Vollausbau Ende 2020 werden rund 100 zusätzliche Stellen bei Luftwaffe, Logistikbasis der Armee und Führungsunterstützungsbasis benötigt. Die Mehrkosten werden etwa 30 Millionen Franken pro Jahr betragen. Dieser Betrag setzt sich hauptsächlich aus Personalkosten, Kosten für die Flugsicherung und Betriebskosten zusammen. Durch LP24 wird es in Zukunft bei Bedarf auch ausserhalb der bisher gewohnten militärischen Flugbetriebszeiten Flugbewegungen mit Kampfjets und teilweise auch zu Überschallflügen kommen. Dies ist nötig, um die Sicherheit im Luftverkehr permanent zu gewährleisten und die hoheitlichen Rechte der Schweiz rund um die Uhr durchzusetzen.

 


F/A-18 Hornet
Nachtflüge über der Schweiz

Die Luftwaffe ist bemüht, den Fluglärm auf ein absolutes Minimum zu beschränken. So finden in den meisten Fällen Luftverteidigungsübungen zu Bürozeiten, das heisst Montag bis Freitag von 08.30-12.00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr statt. Grundsätzlich finden in den Wintermonaten jedoch auf allen Militärflugplätzen der Schweizer Armee wöchentlich zweimal Nachtflüge statt. Von Oktober bis März ist der Montagabend von 18.00 Uhr bis maximal 22.00 Uhr für Nachtflüge reserviert. Bei schlechten Wetterbedingungen wird auf den Dienstagabend ausgewichen.

Nachteinsätze werden je nach Einsatz, Ausbildung oder Training mit Jets, Turboprop-Maschinen, Helikoptern oder mit Drohnen durchgeführt. Dabei fliegen Helikopter auch in geringer Höhe.

Finden Nachtflüge nach 22.00 Uhr statt, handelt es sich in der Regel um sogenannte SAR-Einsätze (Search and Rescue). Diese Einsätze dienen primär der Personensuche und werden auf Antrag der Polizei ausgelöst. Auch Einsätze der REGA können nachts stattfinden (hier ist die Luftwaffe nicht involviert).


Trainingsräume (Temporary Segregated Areas)

Temporary Segregated Areas | Trainingsräume (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster


Überschallflüge und Überschallknall

Grundsätzlich gilt, dass die Schweizer Luftwaffe sehr restriktive Vorgaben betreffend Überschallflüge erlässt und einhält. Insbesondere werden Überschallflüge in den Monaten Juli und August aus Rücksicht auf den Tourismus vermieden. Herrscht in der Winterzeit Lawinengefahr «gross», sind in der Regel Überschallflüge untersagt. Weiter finden Überschallflüge aus Rücksicht auf die Bevölkerung in der Regel nicht über dem Mittelland und auf einer Minimalhöhe von 10'000 Meter über Meer statt. Dies bedeutet, dass Überschallflüge innerhalb den Trainingsgebieten im Luftraum über den Alpen verteilt werden. Dabei wird, wie schon erwähnt, auf eine «ausgewogene» Lärmverteilung Wert gelegt. Zu beachten gilt allerdings, dass ein einzelner Überschallflug - physikalisch bedingt - einen Lärmkegel hinter sich herzieht, welcher bis zu 35 km links und rechts des eigentlichen Flugweges hörbar sein kann.

  • Mit «Mach plus» durch die Mauer

    Bernhard Berset, Chef-Testpilot bei der armasuisse, erklärt die Phänomene des Überschallfluges. / Quelle: Schweizer Luftwaffe - Jahrespublikation 2015

    Publiziert am: 05.02.2015 | Grösse: 316 Kb | Typ: PDF

 


Schadenfälle

Das Schadenzentrum VBS Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. ist gemäss den anwendbaren Bestimmungen zuständig für die Beurteilung der Haftung für Schäden, die Angehörige der Armee oder die Truppe Dritten zufügen. Dies gilt selbstverständlich auch für die Luftwaffe. Sobald dem Schadenzentrum VBS ein solcher Schaden gemeldet wird, begutachtet ein Erschütterungsexperte in aller Regel den gemeldeten Schaden vor Ort. Gestützt auf den Bericht / das Gutachten des Experten leistet das Schadenzentrum alsdann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen eine Entschädigung an den Geschädigten. Wenn der Geschädigte mit dem Entscheid des Schadenzentrums VBS nicht einverstanden ist, steht es ihm frei, Zivilklage vor dem ordentlichen Zivilgericht gegen die Eidgenossenschaft zu erheben.

 

Eine F/A-18C Hornet durchbricht die Schallmauer / Foto Copyright Franz Knuchel. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Eine F/A-18C Hornet durchbricht die Schallmauer Foto: Copyright Franz Knuchel.

Grundsätzliches zur Schadenursache
«Erschütterungen infolge Überschallknalldruckeinwirkung»

Die Intensität eines Überschallknalles, also Überdruck, Ausdehnung und Dauer der Druckwelle, können heute relativ genau gemessen werden. Bei Überschallflügen in Höhen von über 10‘000 m über Meer können Überdrücke (Überschalldruck) am Boden von 0.5 bis 0.75 mb, also 50 bis 75 N/m2 entstehen. Gemäss Schweizer Norm SN 505 261 «Einwirkungen auf Tragwerke», Kapitel 6 «Wind», hat ein Bauwerk Überdrücke infolge Windböen von ca. 800 N/m2 auszuhalten. Dies entspricht einem über 10-mal höheren Druck, welcher kurzzeitig auf das Gebäude einwirkt, als dies ein Überschalldruck – ausgelöst durch einen Überschallflug – auf der Flughöhe über 10‘000 m über Meer bewirken könnte. Die sehr empfindliche menschliche Wahrnehmung, die einen Überschallknall wegen des Zusammenspiels von Lärm (Explosionsknall) und Vibration (Druckstoss) als etwas ausserordentlich Intensives empfindet, hat jedoch auf ein nach den Regeln der Baukunde erstelltes Gebäude, physikalisch betrachtet, keine Auswirkungen – zumindest keine solchen, welche zu Schäden am oder im Gebäude führen könnten. Trotzdem kommen bei Überschallflügen tatsächlich, wenn auch vereinzelt, immer wieder einzelne kleinere Schäden vor. Die Erklärung dieses anscheinenden Widerspruches liegt darin, dass in vielen spröden Baumaterialien mit der Zeit Spannungskonzentrationen entstehen, die eine latente Gefahr neuer Risse, oder noch häufiger, die Ausdehnung bereits existierender Risse bedeuten. Solche latente Spannungen lösen sich immer wieder durch Erschütterungen wie durch das Zuschlagen von Türen und Fenstern, Sturmwinden, Donnerschlag etc. So ist es nicht erstaunlich, dass Überschallflüge beispielsweise auch ab und zu zur Entspannung in Form von meist geringfügigen Rissen oder zur Vergrösserung bereits bestehender Risse führen können.

Erfahrungen aus NATO-Ländern zeigen jedoch eindeutig, dass bei Überschallflügen in und über der vorgeschriebenen Höhe von 10‘000 m über Meer die Druckwellen am Boden in der Regel keine messbaren Schäden in Böden, in gesundem Mauerwerk, im Verputz oder an Holzverkleidungen von Decken, Wänden an der Verglasung von Häusern oder an Einbauten in Gebäuden verursachen. Überschallflüge deutlich unterhalb der vorgeschriebenen Flughöhe können am Boden Schäden verursachen – zur Hauptsache Glasbruch. Erfahrungsgemäss entstehen dabei aber keine Einzelschäden, sondern es sind zahlreiche Schäden beidseitig des mit Überschallgeschwindigkeit zurückgelegten Flugweges zu verzeichnen.

 

Schadenzentrum VBS

Schäden können an die folgende Bundesstelle gemeldet werden:

Schadenzentrum VBS
Maulbeerstrasse 9
3003 Bern

Internet: www.schadenzentrumvbs.ch Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.
E-Mail: Info@Schadenzentrumvbs.ch

Hotline: 0800 11 33 44
Bürozeiten: 08.00-12.00 und 13.30-17.00 Uhr

Für Fragen zu dieser Seite: Büro Fluglärm Luftwaffe
Zuletzt aktualisiert am: 26.09.2016
Verbandsabzeichen Luftwaffe

Trainingsräume der Luftwaffe

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Hinweis / Remarque / Nota

  • Aus Gründen der Aktualität kann es vorkommen, dass Ankündigungen nur in einer Sprache (derjenigen der Region oder des Verfassers) publiziert werden.
  • Pour des raisons liées à l’actualité, il peut se produire que des annonces (et des préavis) ne soient publiées que dans une langue, celle de la région concernée ou celle de l'auteur.
  • Per motivi legati all'attualità può accadere che gli annunci vengano pubblicati soltanto in una lingua (quella della regione o dell'autore).

Weitere Informationen

Mittel der Luftwaffe

Kürzel für die Mittel

Kampfjets:

Propeller-Antrieb:

Helikopter:

 

Weitere Kürzel

  • LT = Local Time / Lokal Zeit (Ortszeit)
  • NF = Nachtflug

 

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