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Schweizer Luftwaffe

Albert Ulrich neuer Kommandant in Alpnach

Auf dem Militärflugplatz Alpnach kommt es zu einem Kommandantenwechsel. Oberst Thomas Bucher tritt Ende Oktober in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird der 50-jährige Oberst Albert Ulrich, der bisher in der Einsatzzentrale der Luftwaffe in Dübendorf tätig war. Am Freitag, 28. Oktober, fand die feierliche Kommandoübergabe statt.

Der neue Flugplatzkommandant, Oberst Albert Ulrich (links), mit seinem Vorgänger, Oberst Thomas Bucher. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Der neue Flugplatzkommandant, Oberst Albert Ulrich (links), mit seinem Vorgänger, Oberst Thomas Bucher.

In einem symbolischen Übergabeakt wurde Oberst Albert Ulrich mit einem Eurocopter EC635 eingeflogen, und an der Rettungswinde zu Boden gelassen. Anschliessende klinkte sich Oberst Thomas Bucher am Seil ein, liess sich in den Helikopter ziehen und genoss den Flug in den Ruhestand winkend und auf einer Kufe stehend. Dies war der Abschluss einer kurzen Flugvorführung zu Ehren des alten und des neuen Kommandanten, deren Höhepunkt das Super Puma Display war – passend zum Flugplatz Alpnach, der das Rückgrat des Lufttransports in der Schweizer Luftwaffe bildet. Oberst Albert Ulrich, der ab November dem Flugplatzkommando Alpnach, dem auch der Militärflugplatz Dübendorf unterstellt ist, vorsteht, arbeitet seit 1994 als Berufsoffizier. In dieser Zeit nahm er diverse Funktionen innerhalb der Luftwaffe wahr. Zuletzt war er Chef Einsatzunterstützung im Air Operation Center in Dübendorf. In seinem militärischen Lebenslauf stehen aber auch Einsätze in Albanien, Georgien und als stellvertretender Chef der Schweizer Delegation in Korea.

 

Der abtretende Flugplatzkommandant, Oberst Thomas Bucher, wurde mit einem Eurocopter EC635 ausgeflogen. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Der abtretende Flugplatzkommandant, Oberst Thomas Bucher, wurde mit einem Eurocopter EC635 ausgeflogen.

Auf ein Ziel fokussieren
Korpskommandant Markus Gygax, Kommandant der Luftwaffe, stellte in seiner Ansprache fest: «Ein Militärflugplatz braucht einen Kommandanten, der den Fliegereinsatz beherrscht. Wichtig ist, dass er alle seine Unterstellten auf ein gemeinsames Ziel fokussieren kann.» In Alpnach habe man bewiesen, dass man den Anforderungen an eine moderne Luftwaffe gewachsen sei. So sei man mit den Helikoptern rasch einsatzbereit und könne sowohl mit dem Heer als auch mit ausländischen Partnern zusammenarbeiten. Dies habe man bereits bei diversen Einsätzen im In- und Ausland bewiesen.

 

Das Super Puma Display bildete den fliegerischen Höhepunkt des Anlasses. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Das Super Puma Display bildete den fliegerischen Höhepunkt des Anlasses.

«Ein Leistungsträger»
Divisionär Bernhard Müller, Chef Einsatz Luftwaffe, würdigte den abtretenden Flugplatzkommandanten Thomas Bucher. «Er war ein Leistungsträger», stellte Müller fest und verwies dabei nicht zuletzt auf die fünf Monate seines Arbeitslebens, die Oberst Bucher als Helikopterpilot bei Hilfseinsätzen auf dem Balkan verbrachte. Im Jahr 2003 hatte Bucher dann, zuerst in Milizfunktion und ad hoc, später als vollamtlicher Kommandant des neu geschaffenen Flugplatzkommandos, die Führung in Alpnach übernommen. «In dieser Funktion hatte er wichtige Einsätze wie den Lufttransport während des WEF in Davos oder der Euro 08 sicherzustellen», rief der Divisionär in Erinnerung. Mit der Einführung des Eurocopter EC635, den Bauprojekten auf dem Platz aber auch dem Unfall auf der Kander habe Bucher etliche Herausforderungen bewältigt.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 31.10.2011
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