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Schweizer Luftwaffe

Unterdruckkammer

Unterdruckkammer für die Pilotenausbildung und die Forschung
Das Fliegerärztliche Institut verüfgt über eine Unterdruckkammer, welche für die Pilotenausbildung sowie für die Forschung verwendet wird. Zudem kann die Kammer für die Testung von Material und Apparaten verwendet werden.

 

Pilotenausbildung

Sauerstoffmangel Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. ist eine grosse Gefahr in der Militär- aber auch in der Zivilluftfahrt. Die individuell sehr unterschiedliche Symptomatik und die auftretende Kritiklosigkeit, zusammen mit dem gehäuften Auftreten von Fehlentscheidungen bergen eine grosse Unfallgefahr in sich. In der Militärluftfahrt treten häufig Systemstörungen mit Abfall des Kabinendrucks oder Lecks im Sauerstoffsystem des Piloten auf. Dies ist auf die grossen Belastungen, welchen das Material in der Militärluftfahrt aus gesetzt ist oder im Kriegsfall auf Folgen durch Beschuss zurückzuführen. Pro Jahr treten in der Schweizer Luftwaffe durchschnittlich zwei belegte Fälle von Sauerstoffmangel auf.
Auch in der Zivilluftfahrt sind in der jüngeren Vergangenheit zum Teil spektakuläre Unfälle, welche auf Sauerstoffmangel der Piloten zurückzuführen waren, aufgetreten. Beispiele hierfür sind der Unfall eines Learjets in den USA 1999 Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. mit dem Golfspieler Payne Stewart, einer Super King Air in Australien 1999 Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet., oder einer Piper Turbo Arrow IV in der Schweiz vom 21.8.1998 Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet..

 

Flugunfall wegen Sauerstoffmangel
Flugunfall wegen Sauerstoffmangel
Zusätzlich zu den Effekten des Sauerstoffmangels kann die Auswirkung einer explosiven Dekompression Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet., wie sie bei Flugzeugen mit Druckkabine Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. auftreten kann, in der Kammer Live demonstriert werden. TUC Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.

 

Ziel der Ausbildung

In der Unterdruckkammer können die Teilnehmer sich unter ärztlicher Betreuung in einer sicheren Umgebung mit den Grenzen ihres Leistungsvermögens vertraut machen. In der Ausbildung lernen die Teilnehmer, wie sie bei sich selbst einen Sauerstoffmangel erkennen können, wie viel Zeit Ihnen für die ERkennung und Lösung eine Problems mit der Druckkabine zur Verfügung steht (Time of Usefull Consciousness Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.) und welche Verfahren in einem solchen Fall anzuwenden sind.

 

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    Zuletzt aktualisiert am: 12.05.2010
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