Hersteller: Aérospatiale Marignane, France
Baujahre: 1987 / 1989
Verwendungszweck: Transport, Rettung, Katastrophenhilfe
Besatzung: 2 Piloten
Transportkapazität / Nutzlast: 18 Passagiere oder max. 4 t Zuladung oder Aussenlast
Anzahl Helikopter: 15
Anzahl Helikopter noch im Einsatz: 15 (Bestand im Dezember 2011)
Immatrikulation: T-311 bis T-325
1986 bestellte die Schweizer Luftwaffe bei der französischen Firma Aérospatiale (heute Eurocopter) drei Helikopter vom Typ AS332 Super Puma. Kaum war die erste Maschine im Sommer 1987 ausgeliefert, wurde die Schweiz von schwersten Unwettern heimgesucht. Bei erfolgreichen Hilfseinsätzen in den Kantonen Uri, Graubünden und Wallis erwies sich der Super Puma als wirkungsvolles Transportmittel. Ohne diesen leistungsstarken Helikopter wären die Transporte von Baumaschinen, Geniematerial usw. nicht innerhalb der notwendigen Zeit möglich gewesen.
Ähnlich positive Erfahrungen machte wenig später die Truppe. Zahlreiche Angehörige der Armee profitieren bei ihren Dienstleistungen immer wieder von der Transportkapazität des Super Puma. Die Nachfrage für Super-Puma-Einsätze stieg sprunghaft. So wurden 1989 weitere 12 Super Puma bestellt. Dieser weltweit eingesetzte Transporthelikopter bewährte sich bei den verschiedensten Truppeneinsätzen und wurde auch bei friedenserhaltenden und friedensfördernden Aktionen zum unentbehrlichen Gerät.
Die Super Puma werden bei der Schweizer Armee auch mit Transporthelikopter 89 (TH 89) bezeichnet.
Mit dem Rüstungsprogramm 1998 wurde für 320 Millionen Franken die Beschaffung weiterer zwölf mittelschwerer Transporthelikopter 98 (TH 98) vorgeschlagen und bewilligt. Da es sich bei diesen Helikopern um eine neue Generation hinsichtlich Ausrüstung handelt und um Missverständnissen vorzubeugen, erhalten diese neuen Maschinen den Namen Cougar.