FLIR / Super Puma


FLIR = Forward Looking Infrared / Wärmebildkamera
Wortwörtlich müsste man den Fachbegriff mit "vorwärtsschauende Infrarotkamera" übersetzen, die Kamera schaut jedoch keineswegs nur vorwärts.
Der Luftwaffe stehen drei Systeme zur Verfügung. Die Rüstsätze können in wenigen Stunden in den Helikopter eingebaut werden, wobei mindestens ein System im Rahmen des SAR Piketts in dauernder Bereitschaft steht. Der
Aérospatiale AS332M1 Super Puma ist ein zweimotoriger Helikopter, der über ausgezeichnete Nacht- und Instrumentenflugeigenschaften verfügt. Dies macht ihn zum idealen Träger des FLIR-Systems. Die geräumige Kabine bietet ausreichend Platz für die Konsole und das bei Rettungseinsätzen notwendige Personal.
Weitere Informationen und Fotos finden Sie im weiter unten publizierten Flyer (PDF-File) und in den folgenden Unterrubriken:
Kreiselstabilisierte Sensorplattform


FLIR Super Puma mit abgesenkter Antenne zur Bildübermittlung (Downlink)


Beispiel eines Wärmebildes


Das Wärmebild liefert auch nachts detaillierte Aufnahmen. Moderne Sensoren vermögen Temperaturdifferenzen ab 0,2° C darstellen. Das Beispiel zeigt eine Person und den Wärmeabdruck ihrer vorherigen Lage.
Arbeitsplatz im Super Puma

Die Konsole ist der Arbeitsplatz für den Operateur und den Einsatzleiter. Die drei Monitore erlauben die simultane Darstellung des Wärmebildes, des konventionellen TV BIldes und einer digitalen Karte (Moving Map). Auf der Karte wird mit Hilfe des GPS (Global Positioning System) und eines digitalen Höhenmodells die Position des Helikopters sowie des beobachteten Ziels dargestellt.
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