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Schweizer Luftwaffe

Luftwaffe - Die Schweizer Huntervereine

Hawker Siddeley Hunter T Mk 68 (J-4206) vom Swiss Hunter Team (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
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SWISS HUNTER TEAM | Hunter Flying Group
des Fliegermuseums Altenrhein

Im Jahr 1988 hob der erste zivil immatrikulierte ehemalige Militärjet von der Piste in St. Gallen-Altenrhein ab. Der Start der De Havilland D.H.112 Mk 1R Venom HB-RVA mit der ehemaligen militärischen Kennung J-1630 bedeutete gleichzeitig der Anfang der zivilen Fliegerei mit Militärjets.
Mit der Übernahme des ersten ausgemusterten Hawker Hunters entstand 1994 am Bodensee das Fliegermuseum Altenrhein FMA. Heute besteht die Flotte des FMA aus einer einsitzigen Hunter F Mk. 58 HB-RVP/J-4206. Der Einsitzer HB-RVQ/ J-4064 war im Jahr 2008 in flugfähigem Zustand im Fliegermuseum Altenrhein konserviert. Die Romeo Victor Papa (HB-RVP) startete am 12. August 1995 als erster ziviler Schweizer Hunter in Altenrhein zum Erstflug. Er ist heute einer von vier Doppelsitzern, mit welchen in der Schweiz Passagierflüge für Vereinsmitglieder durchgeführt werden.
Für den Flugbetrieb der fliegenden Legenden ist das Swiss Hunter Team (vormals Hunter Flying Group HFG) unter der Leitung von Paul «Chappe» Ruppeiner zuständig. Die vier Piloten des Teams fliegen zeitweise auch den Papyrus-Hunter sowie den Hunter Mk. 58 J-4086/HB-RVU der Air Vampire SA. Ruppeiner ist Cheffluglehrer und Bazl-Experte für die Hawker Hunter. Der Chefmechaniker des FMA, Ernst Flessati, gehört ebenfalls zum Swiss Hunter Team. Er ist der Pionier der zivilen Jet-Fliegerei und heute Bazl-Experte für Flugzeuge der Kategorie «Restricted», zu welcher auch die Hunter gehören. Ab Frühjahr 2010 löste die neue Bezeichnung «Swiss Hunter Team» den Namen Hunter Flying Group ab.


Logo Hunterverein Obersimmenthal Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.

Hunterverein Obersimmenthal

Im November 1993 führte die Fliegerstaffel 15 auf dem Flugplatz von St Stephan ihren letzten Wiederholungskurs auf der Hunter durch. Zu diesem Anlass entstand aus dem Hunter F Mk. 58 J-4040 der heutige Papyrus-Hunter. Um die Maschine vor der Verschrottung zu retten, wurde schliesslich am 26. Oktober 1994 der Hunterverein Obersimmental gegründet. Die vier obersimmentaler Gemeinden Boltigen, Zweisimmen, St Stephan und Lenk übernahmen sogar das Patronat. Ursprünglich sollte der «Papierflieger» auf einen Sockel beim Eingang des Flugplatzes von St Stephan aufgestellt werden. Vor allem dem unermüdlichen Einsatz des Chefmechanikers Res Willener sowie den Mechanikern Peter Gerber und Albert Brügger ist es zu verdanken, dass «ds Papierflügerli» als HB–RVS heute fliegt, statt nur aufgespiesst auf einem Sockel zu stehen.

Papyrus-Hunter vom Hunterverein Obersimmental (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster

Hunterverein Interlaken Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.

Hunterverein Interlaken HUVER

Als die Luftwaffe 1990 die ersten Hunter in Interlaken (BE) und Meiringen (BE) sowie in Dübendorf (ZH) «ausschlachtete», wehrten sich einige Enthusiasten der Fachstelle Hunter in Interlaken gegen die teure Art der Verschrottung. Um wenigstens einen Hunter, die J-4152 «Robin Hood» zu retten, gründeten sie am 16.01.1992 die IG Hunterclub J-4152. Ohne dieses Engagement könnte «Robin Hood» heute (2008) wohl nicht im Air Force Center Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. in Dübendorf bestaunt werden.

Der schliesslich am 08.05.1992 gegründete Hunterverein Interlaken (HUVER) interessierte sich nun für die J-4018. Die ehemalige Jubiläumsmaschine im «Blue Hunter»-Spezialanstrich mit der fiktiven Immatrikulation J-4007 der Fliegerstaffel 7 stand aber noch immer im aktiven Einsatz. Aber am 16.12.1993 überflog Ruedi von Gunten den pensionierten Jet im normalen «Tarnanzug» von Payerne nach Interlaken. Dort erhielt er einen würdigen Platz beim Eingang der RUAG Interlaken, gepflegt von den Mitgliedern des HUVER.


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Hunterverein Mollis

Glarner Hunter-Freunde bewahrten 1995 den «Graffity-Hunter» vor der Verschrottung. Der Hunter F Mk. J-4015 hatte 1994 zur Verabschiedung und Auflösung der Fliegerstaffel 19 in Mollis den Graffity-Spezialanstrich erhalten. Das Flugzeug wird heute von den Mitgliedern des Huntervereins Mollis in einem technisch möglichst einwandfreien Zustand erhalten. An Veranstaltungen auf dem Flugplatz Mollis wie dem bekannten «Zigermeet» wird der Hunter jeweils der Bevölkerung gezeigt.


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Amici dell Hunter

Hunter begeisterte Tessiner gründeten am 4. November 1996 in Ambri die «amici dell Hunter». Ihr Ziel ist es, den in Sion VS stationierten Hunter T Mk. 68 HB-RVR/J-4201 flugfähig zu erhalten. Rund ein Dutzend ehemalige Hunter Mechaniker sorgen ehrenamtlich für den Unterhalt.

 


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Espace Passion / Museum «Clin d'Ailes»

Der jüngste Verein ist der von Piloten und Freunden der Fliegerstaffel 5 in Payerne gegründete Espace Passion. Der damals von Astronauten Claude Nicollier präsidierte Verein lagerte sein Material anfänglich in einer ehemaligen Sagerei. Um die Flugzeuge und das Material richtig ausstellen zu können, bauten sie in Payerne das Museum «Clin d`Ailes». Die Eröffnung fand schliesslich 2003 statt. Der flugtaugliche Hunter T Mk. 68 HB-RVV/J-4203 gehört heute zur Museumsflotte.


 

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Zuletzt aktualisiert am: 09.09.2011
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