Dornier Do 27H2
Im Einsatz: 1958 - 2008
Registrationen: V-601 und V-607
Der Luftbildeinsatz, respektive der Bereich Ground Recognised Airpicture (GRP) wurde bei der Luftwaffe bis Herbst 2008 mit der Do 27H2 gewährleistet. Die beiden bis zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen Maschinen waren in Dübendorf stationiert. Mit dem letzten Flug einer Do 27 ging schliesslich am 29. September 2008 eine 50jährige Aera zu Ende.
Mit der Ausserbetriebsetzung der Messerschmitt Me 108B Taifun und den Fieseler Fi 156 Storch musste nach geeignetem Ersatz Umschau gehalten werden. Die Wahl ist dabei auf das Kurzstart- und Kurzlandeflugzeug Dornier Do 27H2 gefallen. 1958 beschlossen die Eidgenössischen Räte die Beschaffung von sieben Do 27 für die damalige Schweizerische Fliegertruppe (FF Trp). Die Maschinen erhielten die Immatrikulationen V-601 bis V-607 um kamen ab 1958 zum Einsatz. Für vier von diesen Do 27 wurden 1958 zwar zivile Kennzeichen reserviert, aber effektiv eingetragen wurden dann am 20.08.1959 nur zwei, die HB-HAC (Werk-Nr. 2013) und die HB-HAD (Werk-Nr. 2014, ab 1968 V-607). Dieser vielseitig verwendbare Typ bewährte sich in allen Teilen.
Da der Motorlärm allgemein als laut und unangenehm empfunden wurde, hat man nachträglich alle Flugzeuge mit als "Frankfurtertopf" bezeichneten Schalldämpfern ausgerüstet und damit den Lärmpegel ganz wesentlich herabsetzen können.
Am 30. Mai 1981 versteigerte die damalige Schweizerische Fliegertruppe (FF Trp) erstmals in der Geschichte ihre ausgedienten Flugzeuge. Die verbliebenen 23 ehemaligen Trainings- und Schulflugzeuge vom Typ Pilatus P-2 und zwei Dornier Do 27H2 wurden in Dübendorf bei einer Auktion an private Interessenten verkauft.


