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Schweizer Luftwaffe

Dassault Mirage IIIC

Mirage IIIC (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster

Entwicklung: Avions Marcel Dassault, F
Baujahr: 1962
Verwendungszweck: Versuche
Besatzung: 1 Pilot
Im Einsatz: 1962 - 1978
Anzahl Flugzeuge: 1

Registration: J-2201

Um die notwendigen Abklärungen für einen Mirage-III-Serienbau möglichst früh vornehmen zu können, wurde 1962 eine Mirage IIIC aus der Serienfabrikation der Firma Général Aéronautique Marcel Dassault (GAMD) gekauft und ab 1964 während des Lizenzbaues für die laufend anfallenden Systemerprobungen (Waffenseparationen, Flugsteuerung) und Lenkwaffeneinsatzversuche gegen Luft- und Bodenziele eingesetzt. 

Die Waffeneinsatzerprobungen fanden in Cazaux (F) und Holloman (USA) statt. Auch nach Abschluss der Schweizer Serienfabrikation wurde diese Maschine von der Gruppe für Rüstungsdienste (GRD, heute armasuisse) und dem Eidgenössischen Flugzeugwerk Emmen (F+W Emmen, heute RUAG Aviation) für derartige Aufgaben verwendet. Die Mirage IIIC übernahm später auch die Rolle eines Zielflugzeuges beim Einfliegen der Serienmaschine Mirage IIIS.

Nach der Ausserbetriebnahme im Jahr 1978 wurde die J-2201 im ebenfalls am 1978 eröffneten Flieger-Flab-Museum in Dübendorf ausgestellt. Doch nicht für immer. Am 26.02.2007 wurde sie schliesslich von einem Helikopter vom Typ Kamow Ka-32 «Helix-C» nach Bäretswil (ZH) ins Fahrzeug-Museum überflogen, wo sie dem neuen Besitzer Jean-Louis Junod übergeben wurde. Junod hat mehr als 300 Autos und Motorräder aus vergangenen Tagen gesammelt. Auch ein Panzer 68 fehlt nicht.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation Luftwaffe
Zuletzt aktualisiert am: 11.04.2012
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