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Schweizer Luftwaffe

Militärflugplatz Alpnach

Luftwaffe
Flugplatzkommando Alpnach
Militärflugplatz
Postfach 162
CH-6055 Alpnach Dorf
Telefon +41 58 466 55 11

 

Flugbetriebszeiten Helikopter, Leichtflugzeuge und Transportflugzeuge
Normale Flugbetriebszeiten08.00-12.00 und 13.30-17.00 Uhr (Landungen ab 13.15 Uhr) 
Nachtflug HelikopterOktober - März durchgehend bis 22.00 UhrMittwoch und Donnerstag
April, Mai, August, September 20.30-23.00 UhrMittwoch, Reserve Donnerstag
Lufttransporteinsätze gemäss
operationellen Anforderungen
24 Stunden möglich (u.a. Such-
und Rettungsflüge sowie Einsätze zu Gunsten Blaulichtorganisationen, Grenzschutz etc.
 
Luftaufnahme Flugplatz Alpnach

Aktuelle Informationen

Ab 2016 informiert Sie das Flugplatzkommando Alpnach an dieser Stelle regelmässig über diverse Themen und Anliegen, Geschehnisse und Neuigkeiten vom Militärflugplatz, welche in regionalen Medien publiziert werden. Sie finden diese Infos auch archiviert in einem PDF weiter unten auf dieser Seite.

 

Der Militärflugplatz Alpnach und seine Grundstückpächter

Die rund 560‘000 m2 Grünflächen des Flugplatzareals Alpnach, welche sich im Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft befinden, werden von insgesamt 19 Landwirten im Pachtverhältnis bewirtschaftet.

Die Bewirtschaftung des Kulturlandes auf und um den Militärflugplatz wird aufgrund der fliegerischen Operationen und die damit verbundene Sicherheit durch internationale und nationale Weisungen geregelt. Angelehnt an diese Regelwerke müssen sich auch die Pächter des Militärflugplatz Alpnach an die sogenannten „Betrieblichen Auflagen und Pflichten für Grundstückpächter auf dem Flugplatz Alpnach“ halten.
Die „Betrieblichen Auflagen“ regeln unter anderem Zusammenarbeit, Umgang mit den Infrastrukturen des Bundes sowie die Bewirtschaftungszeiten. So ist es zum Beispiel den Pächtern unterlassen, das Pachtland unter der Woche während den offiziellen Flugbetriebszeiten zu bewirtschaften (07.00 – 17.30 Uhr), ein Ausweichen auf frühe Morgen- oder Abendstunden sowie auf die Wochenenden sind oft die Folge davon.
Betroffen von der Einschränkung ist unter anderem das Ausbringen von Jauche und Mist. Das Ausbringen von Jauche und Mist zieht Vögel aller Art an, dieses Vögel wiederum stellen eine grosse Gefahr für ab- und anfliegende Flugzeuge dar (Vogelschlag).
In Anbetracht dessen, dass das Ausführen von Jauche und Mist auch abhängig von der Wetterlage ist, haben unsere Pächter vielfach keine andere Wahl als das Ausbringen auf einen Wochenendtag zu legen.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Pächtern für die kooperative Zusammenarbeit sowie für die Bewirtschaftung des Pachtlandes welche aufgrund der Auflagen mit Mehraufwand verbunden ist.

Andere Nutzer und Gäste auf dem Areal des Militärflugplatzes Alpnach sowie alle Anwohner bitten wir, die nachhaltige Arbeit unserer Pächter mit Blick auf die betrieblichen Auflagen an Randzeiten und Wochenenden zu respektieren.

 

2008 wurde der Militärflugplatz zum eigenständigen Flugplatzkommando Alpnach, dem seither auch die Mitarbeitenden des Flugplatz Dübendorf unterstellt sind.

Der Militärflugplatz Alpnach (OW) ist die Hauptbasis der Schweizer Armee im Lufttransportbereich. Die technisch betriebliche Kompetenz am Standort Alpnach wird verstärkt durch das Center Helikopter der RUAG Aviation.

 

Rettung (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster

Folgende Hauptaufgaben werden durch das Flugplatzkommando Alpnach für die Helikoptertypen Cougar, Super Puma und EC635 wahrgenommen. Sie umfassen Luft- und Bodenorganisation:

  • Ausbildung
  • Training
  • Einsatz (In- und Ausland)
  • Betriebskompetenzstelle
  • Betrieb und Bereitstellung
  • Instandhaltung / Instandsetzung / Trouble Shooting

 

Im Wechsel mit zwei weiteren Militärflugplätzen finden ab Alpnach regelmässig Such- und Rettungsflüge (SAR) statt. Dabei ist sichergestellt, dass die Spezialisten rund um die Uhr während der ganzen Woche rasch aufgeboten und für Einsätze zur Verfügung stehen.

 

Restaurant Alouette Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.

Restaurant Alouette

Im November 2010 wurde auf unserem Militärflugplatz das attraktive, öffentliche

Der Name des Restaurants soll an die beiden Helikoptertypen Alouette II Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. (SE-3130) und
Alouette III Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. (SE-3160) von Sud-Aviation erinnern, die bei der Schweizer Luftwaffe von 1958 bis 1992 (Alouette II), respektive von 1964 bis 2010 im Einsatz standen.

 

Infrastruktur

Im Frühjahr 2014 konnte das Flugplatzkommando Alpnach nach zweijähriger Bauzeit die sanierten Flugzeughallen 2 und 3 sowie die neue Halle 4 operativ übernehmen.

 

Truppenunterkunft Chilcherli
Truppenunterkunft Chilcherli

Im März 2014 erfolgte der Start zum Neubau Truppenunterkunft Chilcherli. Die Unterkunft gilt als Ersatz für das bereits durch armasuisse liquidierte Truppenlager Schoried. Nebst 33 Betten für das Personal und 144 Betten für die Truppe werden Mehrzweckräume, Büros, Krankenzimmer und ein Wachlokal realisiert.

Im Weiteren soll der eingeschlagene Weg der Generierung erneuerbarer Energien weiterverfolgt werden. Nachdem der Wärmebedarf vollumfänglich mit Fernwärme und einem Blockheizkraftwerk bewerkstelligt werden kann, ergänzt eine neue Voltaikanlage auf den Flugzeughallen 2, 3 und 4, die bereits vorhandene Anlage auf der Flugzeughalle 1. Somit kann 85% des Bedarfs an elektrischer Energie auf dem Flugplatz Alpnach vollumfänglich durch Sonnenenergie gewonnen werden.

 

Cockpit EC635 (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Cockpit EC635
Arbeit am Super Puma (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Arbeit am Super Puma
Lastenflug (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Lastenflug

 

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation Luftwaffe
Zuletzt aktualisiert am: 25.05.2016
Verbandsabzeichen Flugplatzkommando 2
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