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Schweizer Luftwaffe

Fernsehfilm SF DRS mit der Patrouille Suisse: "Anjas Engel"

Die Darsteller des Films Anjas Engel
Copyright SF DRS/Lukas Unseld

Fernsehfilm SF DRS mit der Patrouille Suisse

Ein Pilot der Patrouille Suisse erlebt nach seinem Tod die grösste Herausforderung seines Lebens: Als Engel muss er dafür sorgen, dass seine Frau auch ohne ihn glücklich werden kann. «Anjas Engel» von Pascal Verdosci, ein Fernsehfilm SF DRS, wurde am Sonntag, 2. Januar 2005, um 20.30 Uhr, auf SF1 ausgestrahlt. Den Engel mit über 2000 Flugstunden verkörpert Anatole Taubman («Moritz», «Mein Name ist Bach», «Fremde im Paradies»). In den weiteren Hauptrollen waren Barbara Maurer, Martin Rapold, Herbert Leiser und Stefan Gubser zu sehen.

 

Den folgenden Trailer können Sie als wmv-file mit dem Windows Media Player ansehen.

 

Eine Szene aus dem Film Anjas Engel
Copyright SF DRS/Lukas Unseld

Kurzinhalt

Philippe, hoffnungsvoller Pilot und angehender Leader der Patrouille Suisse, verunfallt tödlich. Fortan ein Engel, muss er dafür sorgen, dass seine Frau Anja auch ohne ihn ein neues Leben anfangen und wieder glücklich werden kann. Unter Anleitung eines erfahreneren Engels und mit Hilfe seines besten Freundes Albin – auch er Pilot - gelingt es Philippe mit der Zeit, Anjas Trauer zu lindern. Doch es war nicht davon die Rede, dass sie sich dabei ausgerechnet in Albin verliebt - und der in sie.

Erst nach seinem Tod erfährt ein Kampfpilot die grösste Herausforderung seines Lebens:
Zu akzeptieren, dass es weitergeht – auch ohne ihn. Aber nicht ohne Tränen und Humor.
Auch Engel sind nur Menschen.

 

Produktion

Entwicklung, Produktion und die Dreharbeiten von «Anjas Engel» fielen 2004 zeitlich mit dem 40-Jahr-Jubiläum der Patrouille Suisse, der berühmten Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe, zusammen. Dieses Jubiläum schuf die Basis für ein in dieser Form bisher einzigartiges logistisches Unterfangen, das ohne gegenseitigen Goodwill und hohe Kooperationsbereitschaft im Rahmen der Reihe 'Fernsehfilme SF DRS' – nicht zuletzt auch aus finanzieller Sicht - undenkbar gewesen wäre.

Die Zusage, die Produktion des Films von Seiten der Patrouille Suisse sowohl ideell als auch materiell zu unterstützen, kam letztlich von allerhöchster Stelle, von Bundesrat Samuel Schmid, Chef VBS, persönlich. Allerdings unternahm die Patrouille Suisse keine Extraflüge für die Dreharbeiten; sämtliche Flug- und Luftaufnahmen für den Film mussten koordiniert in Abstimmung mit dem regulären Jahres-Flugprogramm der Staffel erfolgen, was wiederum höchste Anforderungen an die Produktion und die Organisation des Drehs stellte.

In der Luft und für die Cockpit-Innenaufnahmen während der Flugmanöver kamen sogenannte Lipstick-Kameras zum Einsatz, die leicht und platzsparend genug sind, um an und in den Jets sowie bei Bedarf auch an den Helmen der echten Piloten der Patrouille Suisse befestigt zu werden. Die Piloten-Darsteller blieben indes immer schön am Boden; ihr Spiel und ihre Dialoge über Funk wurden in fest auf dem Runway stehenden Jets aufgenommen und später im Schnitt so in die spektakulären Flugaufnahmen montiert, dass der Eindruck entsteht, Taubman & Co. hätten die Manöver selbst geflogen (Anekdotische Anmerkung: Martin Rapold war in jüngeren Jahren tatsächlich einmal auf dem besten Weg, Militärpilot zu werden, bevor er sich dann doch für die Schauspielerei entschied).

 

Quelle: Medienmitteilung SF DRS

 

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    Zuletzt aktualisiert am: 14.10.2008
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