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Schweizer Luftwaffe

Die Geschichte der Patrouille Suisse

Patrouille Suisse mit Hunter / Quelle: PS-Broschüre 2011 (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster

Am 22. August 1964 – in einem Schweizer Expo-Jahr – wurde die Patrouille Suisse (PS) gegründet. Die Idee, ein Vorführteam mit Berufspiloten aufzustellen, stammt allerdings schon aus dem Jahr 1959. Damals erhielt das Ueberwachungsgeschwader (UeG) Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. den Auftrag, eine aus vier Maschinen bestehende Doppelpatrouille für Demonstrationszwecke zu trainieren. Geflogen wurden die Formationen mit britischen Kampfflugzeugen des Typs

Im Hinblick auf die bevorstehende Landesausstellung EXPO 64 in Lausanne und die Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Luftwaffe wurde das Formationsflugtraining mit der Hunter-Doppelpatrouille intensiviert. Im ganzen Land fanden Jubiläumsvorführungen statt, die Hunderttausende von Zuschauern – und die Schweizer Presse – begeisterten. An diesen Festtagen entstand, in Anlehnung an die französische Kunstflugformation Patrouille de France, spontan der Name Patrouille Suisse. Im damaligen Eidgenössischen Militärdepartement (EMD) war man von der Publikumswirksamkeit des Formationsflugs überzeugt und beschloss deshalb, die Patrouille Suisse zum offiziellen nationalen Kunstflugteam zu ernennen.

Im Jahr 1965 bestritt das Team erstmals eine ganze Saison mit vier Vorführungen. In der Folgezeit wurde das Programm ständig verfeinert und die exakte Ausführung der einzelnen Figuren perfektioniert.

1970 stiess eine fünfte Maschine zur Patrouille – mit der positiven Konsequenz, dass ein noch attraktiveres Programm geflogen werden konnte. Allerdings war es dem Team damals wegen der strikten Neutralität der Schweiz noch nicht möglich, an Flugvorführungen im Ausland teilzunehmen. Dies änderte sich 1978: Die Schweizer Kunstflugstaffel wurde zum 25. Jubiläum der Patrouille de France nach Frankreich eingeladen und durfte in Salon-de-Provence ihr Können endlich auch im Ausland – und neu mit sechs Maschinen – zeigen.

In den nächsten Jahren folgten viele weitere erfolgreiche Vorführungen im In- und Ausland, zum Beispiel in Frankreich und Italien.

 

Die Piloten der Patrouille Suisse 1974 in Meiringen mit Kommandant Rudolf Wicki. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Die Piloten der Patrouille Suisse 1974 in Meiringen: v.l.n.r. Oblt Hans-Rudolf Beck - Lt Markus Gygax - Kommandant Hptm Rudolf Wicki - Oblt Bruno Morgenthaler - Oblt Rudolf Hochuli.
1991 – anlässlich der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft – erhielten die Hunter ein neues Aussehen: Die Flügelunterseiten leuchteten nun in den Schweizer Farben Rot und Weiss. Zusätzlich wurde am Rumpf auch das 700-Jahr-Logo mitgeführt. Das neue Kleid der Flugzeuge fand beim Publikum grossen Anklang.

 

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Hawker Siddeley Hunter F Mk 58 (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Hawker Siddeley Hunter F Mk 58

Im Jahr 1994 flogen die Piloten der PS ihre letzte Vorführung auf dem Flugzeugtyp Hunter. Die Nachfolgemaschinen, die schnelleren und wendigeren amerikanischen Northrop F-5E Tiger II Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet., brachten das Team nach 30 Jahren Hunter-Erfahrung auf fliegerisches Neuland. Doch die Piloten meisterten 1995 die Umstellung bestens. Das Publikum im In- und Ausland war und ist von den nun vollständig rot-weiss lackierten Flugzeugen stets begeistert. Krönender Abschluss der ersten F-5-Saison waren die zwei Vorführungen auf der Axalp anlässlich der Schiessdemonstration. Hier konnte die Patrouille Suisse demonstrieren, dass Vorführungen auch abseits von Flugplätzen möglich sind.

Seit 1996 fliegt die PS ihre zahl- und erfolgreichen Vorführungen im In- und Ausland mit einer im Tiger integrierten Rauchanlage. Diese Neuerung steigert einerseits den Showeffekt für die Zuschauer, gleichzeitig aber auch die Sicherheit für die Piloten, die sich beim Aufeinander-Zufliegen viel früher sehen können, wenn der Rauch eingeschaltet ist.

Im Expo-Jahr 2002 konnte die Patrouille Suisse mit Vorführungen über den Westschweizer Arteplages ein besonders breites Publikum begeistern. Viele Zuschauer werden auch im September 2004 erwartet. Dann nämlich, wenn die Schweizer Kunstflugstaffel ihren 40. Geburtstag mit der Flugschau Air 04 in Payerne feiert.

 

Impressionen Patrouille Suisse (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
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    Zuletzt aktualisiert am: 14.05.2012
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    06.06. - 11.06.2012

    Aalborg (DNK)

     

    Montagstraining:

    07.05. Wangen Lachen

    14.05. Mollis

    21.05. Wangen Lachen

    29.05. Emmen

    04.06. Wangen Lachen

     

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