Ab 2008/09 wurden vier neue, mit dem Rüstungsprogramm 2006 bewilligte topmoderne SHOTS (Swiss Hornet Tactical Simulator) gebaut. Am 28. Januar 2009 war einer der vier Tactical Operational Flight Trainer (TOFT) im Einsatz. Alle vier SHOTS-Systeme sind seit Mai 2010 auf dem Militärflugplatz Payerne operationell. Am 14. April 2011 übergab die armasuisse die Simulatoren schliesslich offiziell der Truppe.
Mit dem Upgrade 21 sind die Schweizer Hornets umfassend modernisiert worden. Diese neuen Kapabilitäten haben auch einen markanten Mehraufwand beim Training der Hornet-Piloten zur Folge. Dank den modernen SHOTS kann die Luftwaffe einen relevanten Teil des zusätzlich benötigten Trainings der F/A-18-Piloten im leistungsfähigen Simulator durchführen.
Mit dem SHOTS verfügt die Luftwaffe wieder über einen Simulator modernster Technologie. Sämtliche Komponenten des Upgrade 21-Programmes - wie zum Beispiel der neue Helm (Joint Helmet Mounted Cueing System JHMCS), Night Vision Goggles (NVG), die neue Infrarotlenkwaffe AIM-9X, der Datalink MIDS/Link16, der elektro-optische Multi-Sensor Advanced Targeting Forward-Looking Infrared (ATFLIR) und der Combined Interrogator Transponder CIT – sind im SHOTS voll integriert.
Der SHOTS kann ganz Europa grafisch darstellen. Für die Schweiz sind hochauflösende Daten vorhanden. Mit diesem Flugsimulator wird nicht nur die Umwelt geschont (keine Lärm- und Abgasemissionen), sondern auch das Material.
Dank den SHOTS-Simulatoren hat die Luftwaffe die vier zusätzlichen Hornet-Kennungen J-5051 bis J-5054. Und alle haben eine kleine Sonderbemalung in Form des Staffel-Panthers der Fl St 18, die massgeblich am Simulator mitgearbeitet hat. In sogenannten Staffelwochen fliegen jeweils vier Piloten im Verband, geführt von einem taktischen Radarkontrolleur in der Einsatzzentrale Luftverteidigung in Dübendorf und überwacht und betreut von zwei Simulatorfluglehrern.










