Luftwaffe
Flugplatzkommando Payerne
CH-1530 Payerne
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1921 schliesst die Eidgenossenschaft einen Pachtvertrag mit der Gemeinde Payerne ab, um einen Landeplatz einzurichten. Im selben Jahr wird der frühere Hangar Failloubaz, der 1919 von Avenches gekauft wurde, nach Payerne verlegt. Die ersten Nivellierarbeiten werden ausgeführt, und es wird ein Tank gebaut.1923 wird ein zweiter Hangar aus Dübendorf geholt und ergänzt die Anlagen. Diese beiden Gebäude stehen heute noch in der Nähe von Halle 1.
1929 wird ein neuer Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Payerne und der Schweizerischen Eidgenossenschaft abgeschlossen. Das Baurecht wird ausgeweitet, um den Bau einer Schiessanlage für Flugzeugmaschinengewehre, von ein bis zwei Treibstofftanks sowie von Gebäuden für die Truppe zu ermöglichen.
Auf Betreiben von Hauptmann Magron werden ab 1926 auf dem Neuenburgersee Schiessübungen mit Flugzeugen durchgeführt, und 1927 werden die Regierungsräte der angrenzenden Kantone Waadt, Freiburg und Neuenburg zu einer Schiessvorführung in Forel eingeladen. Die erforderlichen Genehmigungen für die Einrichtung eines dauerhaften Schiessplatzes zwischen Chevroux und Estavayer-le-Lac werden 1928 von den Behörden erteilt. Dieser Schiessplatz wird auch heute noch genutzt und ist Teil des Naturschutzgebietes „Grande Cariçaie“, wo Tausende von Vögeln nisten, die sich vom Lärm des Schiessens und der Triebwerke kaum stören lassen.