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Schweizer Luftwaffe

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Die Fliegerstaffel 17 (Fl St 17) ist seit 1997 mit einem der modernsten Kampfflugzeuge der Welt ausgerüstet. Da die F/A-18 Hornet sehr vielseitig (multirole) und die heutige Luftverteidigung sehr komplex ist, fliegen nur noch Berufsmilitärpiloten mit diesem Jet. Denn ständiges Training ist die Voraussetzung, um dieses moderne Flugzeug effizient einzusetzen.

Heute trainieren wir in einem modernen Umfeld. Um eine gute und Zeitgemässe Luftverteidigung sicher zu stellen, muss man versuchen alle möglichen Szenarien - und deren gibt es viele - bei Tag, Nacht und in schlechtem Wetter zu trainieren. Das ist unter anderem ein Grund, weshalb die Ausbildung zum Kampfpiloten viele Jahre dauert.

Der schweizerische Luftraum ist jedoch relativ klein und wird von zwei stark beflogenen Luftstrassen durchkreuzt, was ein intensives und grossräumiges Training - z.B. Luftkampf mit Abstands-Lenkwaffen - schwierig gestaltet. Ebenfalls ist die Schweiz sehr dicht besiedelt, was die Leute empfindlich auf Lärmemissionen macht. Deshalb trainieren wir von Zeit zu Zeit im Ausland, um den Lärm zu "exportieren" und auch von grosszügigen Übungsgebieten zu profitieren.

So nehmen wir zum Beispiel an Kampagnen in England und Norwegen teil. Ab England besteht die Möglichkeit über der Nordsee zu fliegen, was uns Luftkampftraining mit Überschall auf sehr niedrigen Höhen ermöglicht. In Norwegen werden die langen Nächte im Winterhalbjahr zu Hilfe genommen, um intensives Nachtflugtraining durchzuführen.

Diese Kampagnen geben uns die Gelegenheit, unser Wissen und Niveau stetig zu erhöhen, damit wir jederzeit fähig sind unsere Aufgaben wahrzunehmen.

 

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation Luftwaffe
Zuletzt aktualisiert am: 12.05.2010
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