Einsatz


- Einsatz im Verbund
Die Fliegerabwehr der Schweizer Armee verfügt über drei Systeme:
- Leichtes Fliegerabwehrlenkaffensystem STINGER
- Mobiles Fliegerabwehrlenkwaffensystem RAPIER
- Mittleres Kanonenfliegerabwehrsystem

- Fliegerabwehr-Cluster
Die artreinen systemtaktischen Einheiten, welche aus mehreren Feuereinheiten desselben Waffentyps bestehen, werden in der Regel in einem sogenannten Fliegerabwehr-Cluster gemeinsam eingesetzt. So gleichen sich Stärken und Schwächen der einzelnen Systeme gegenseitig aus und es entsteht ein äusserst differenziertes elastisches Netz, welches von einem Gegner sehr schwer zu durchdringen ist (Beispiel: Schutz A2 und A1 in der Nordwestschweiz bei gegnerischer Hauptangriffsrichtung NE).
BODLUV Kernprozess


Bodengestützten Luftverteidigung (BODLUV)
Die Flab leistet BODLUV in allen Lagen, kann aber zum Beispiel im Rahmen von Existenzsicherungsoperationen auch andere, massgeschneiderte Produkte liefern, wie Luftraumüberwachung, Bewachung etc.
Die Gefechtsleistung der BODLUV entsteht aus dem Zusammenwirken mehrerer fliegerabwehrtaktischer Einheiten, deren Einsatz im Rahmen eines "Clusters" (einsatzbezogener Waffenmix aus M Flab, Rapier und Stinger) erfolgt.
Die Kampfgruppe (KGr)
Ein sogenannter "Cluster" wird als Kampfgruppe bezeichnet. Sie setzt sich aus mehreren Taktischen Einheiten zusammen. Der Einsatz einer KGr erfolgt entweder durch den Einsatzstab Luftwaffe im Rahmen der Luftkriegführung oder durch Einsatzverbände des Heeres im Rahmen der Kampfunterstützung terrestrischer Formationen.
Die Systemtaktische Einheit (STE)
Die "Systemtaktische Einheit" setzt sich aus einer oder mehreren Feuereinheiten des selben Waffensystems zusammen. Dabei handelt es sich bei der Kanonen Flab in der Regel um die Abteilung und bei der Lenkwaffen Flab die Batterie.
Die Feuereinheit (FE)
Eine FE besteht aus einem Team in Zugs- oder Detachementsstärke, das ein einzelnes Waffensystem zum Einsatz bringt.