Hauptadjutant Manuel Tinner empfing die Kameraden aus Wien am Grenzübertritt Au/Lustenau, wo sie nach einer mehrstündigen Autofahrt aus Wien eintrafen. Nach einem kurzen Briefing und dem Bezug der Unterkunft in Dübendorf, wo sich das logistische Zentrum für den Besuch befand, stand ein Besuch in der Stadt Zürich auf dem Programm. Am ersten Besuchstag wurden sie vom Kommandanten des Lehrverbandes Führungsunterstützung 30, Brigadier Willy Siegenthaler, herzlich empfangen und durften sich anschliessend im kühlen Theoriesaal in die Aufgaben der Schweizer Übermittlungstruppen und der entsprechenden Schulen einführen lassen.
Die Fernmeldetruppenschule aus Wien besucht den LVb FU 30
Der Rundgang durch die Räumlichkeiten einer Kompanie mit dem Schulkommandanten, Oberst i Gst Thomas Schmid, beeindruckte vor allem Oberstabswachtmeister Hoschopf: “Alles ist robust und einfach – und vor allem zweckmäßig gebaut. Kein Schnickschnack; aber alles funktioniert. Zudem erschweren keine unnötigen Dienstwege den Dienstbetrieb. Wollen wir in Wien eine neue Schraube kaufen, geht die Beschaffung fast hoch bis ins Ministerium – hier ist man viel pragmatischer.“
Nach dem Mittagessen ging es weiter mit einem Besuch der Verbandsausbildungsschule Telematik (VBA Tm 61) in Frauenfeld. Oberst i Gst René Baumann informierte über den Ablauf der Verbandsausbildung und die aktuell stattfindende Übung "TURICUM TRE". Auf dem anschließenden Besuch beim “schulinternen“ Führungsunterstützungsbataillon 606 vor Ort im Einsatzraum Winterthur konnten sich die Gäste aus Österreich vom Funktionieren der einzelnen Fachbereiche überzeugen. Oberleutnant Pohl: “Mir fällt auf, dass das Verhältnis Theorie-Praxis komplett anders ist: Die Miliz macht das, was bei uns meist nur Profis machen dürfen. Das führt sicher zu motivierteren Soldaten und so zu einer besseren Verankerung der Armee in der Zivilbevölkerung. Diese zeigt sich auch durch viele gemeinsame Veranstaltungen mit zivilen Veranstaltern auf Militärgrundstücken.
Obwohl an jedem Besuchsstandort genügend Tee und Mineralwasser zur Verfügung stand, wären wohl alle Teilnehmer einem kühlenden Bad in der Thur oder der Limmat nicht abgeneigt gewesen. Und so waren denn auch alle froh, als am späten Nachmittag das offizielle, intensive Besuchsprogramm zu Ende war. Der Delegationsleiter aus Wien fasste den Besuch wie folgt zusammen: “Die Soldaten hier respektieren einander gegenseitig und werden zum aktiven Mitdenken und Mitmachen ausgebildet. Das fördert auch das Klima zwischen Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaftsgraden. Bei uns ist das alles viel stärker getrennt und hierarchischer aufgebaut. Ich bewundere meine Schweizer Kollegen, wie sie mit weniger Ausbildungszeit effizient ausbilden und mit der Miliz hochkomplexe Systeme problemlos zum Einsatz bringen können. Für mich wirkt die Schweizer Armee wie eine Einsatzarmee und überhaupt nicht wie eine Friedensarmee. Respekt!“
Nach einem bereits der Kameradschaftspflege dienenden kühlen Bier stand am Abend noch das Abschlussessen an, wo die Freundschaften Österreich-Schweiz im speziellen Rahmen gefeiert werden konnte.
Obwohl an jedem Besuchsstandort genügend Tee und Mineralwasser zur Verfügung stand, wären wohl alle Teilnehmer einem kühlenden Bad in der Thur oder der Limmat nicht abgeneigt gewesen. Und so waren denn auch alle froh, als am späten Nachmittag das offizielle, intensive Besuchsprogramm zu Ende war. Der Delegationsleiter aus Wien fasste den Besuch wie folgt zusammen: “Die Soldaten hier respektieren einander gegenseitig und werden zum aktiven Mitdenken und Mitmachen ausgebildet. Das fördert auch das Klima zwischen Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaftsgraden. Bei uns ist das alles viel stärker getrennt und hierarchischer aufgebaut. Ich bewundere meine Schweizer Kollegen, wie sie mit weniger Ausbildungszeit effizient ausbilden und mit der Miliz hochkomplexe Systeme problemlos zum Einsatz bringen können. Für mich wirkt die Schweizer Armee wie eine Einsatzarmee und überhaupt nicht wie eine Friedensarmee. Respekt!“
Nach einem bereits der Kameradschaftspflege dienenden kühlen Bier stand am Abend noch das Abschlussessen an, wo die Freundschaften Österreich-Schweiz im speziellen Rahmen gefeiert werden konnte.








